Das eigene Schicksal mit dem Mondkalender bestimmen
Der Mondkalender ist eine sehr verbreitete Methode, günstige und ungünstige Zeitpunkte eines Jahres vorauszusagen. Diese Methode ist schon sehr alt und geht auf verschiedene Kulturen zurück.
Der Mondkalender beruht auf die Erfahrungen der Auswirkungen des Mondes auf den Menschen und das Schicksal. Geschichtlich geht der Kalender sowohl auf den Bauernkalender als auch auf den Lunarkalender im Mittelalter zurück. Zudem haben wurde sowohl im alten Ägypten als auch in Babylonien bereits der Mond für die Vorhersagen der Zukunft zurate gezogen. Der Mond gehört somit zu den ältesten Orientierungspunkten in der Astrologie. Die heutigen Mondhoroskope sind in der Regel eine Mischung aus dem Lunarkalender des Mittelalters und dem bekannten Bauernkalender. Doch auch in anderen Bereichen sieht man die Bedeutung des Mondes: so orientieren sich viele Feiertage an den Mondphasen und auch die Wettervorhersage durch die Mondphasen ist sehr zutreffend.
Für die Deutung der Mondkonstellation auf das Schicksal sind beim Mondkalender verschiedene Mondphasen ausschlaggebend. Auch die Entfernung, die der Mond zur Erde hat, der Stand des Mondes in den Tierkreiszeichen der Astrologie sind wichtige Anhaltspunkte, um das Schicksal auf diese Weise zu bestimmen. Im Mittelalter wurde der Mond wie der Bauernkalender verwendet, um die richtigen Anbau- und Erntezeitpunkte zu erfahren. Heute wird er hauptsächlich verwendet, um persönliche Aussagen über das Schicksal einer ganz bestimmten Person zu treffen. Doch auch für allgemeingültige Aussagen wird der Mond heute noch zurate gezogen.
So kann man durch die Hilfe des Mondkalenders bevorstehende Entscheidungen positiv oder negativ beeinflussen. Der Mond hat nicht nur Auswirkungen auf die Natur, zum Beispiel in Form von Ebbe und Flut, sondern auch auf den Menschen. Viele Menschen spüren Stimmungsschwankungen je nach Mondphase und richten ihr Leben auf diese Mondphasen ein. So ist beispielsweise bekannt, dass der Mond Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus oder auch auf Kopfschmerzen haben kann. Beim Mondhoroskop spricht man in diesem Zusammenhang von günstigen bzw. ungünstigen Phasen. Bei dieser Betrachtung sind nicht nur Begriffe wie Vollmond, Neumond oder Sichelmond zu finden. Für die Erstellung eines Mondhoroskops sind auch Mondstände wie der Altmond, der bucklige Mond oder der schwindende Mond von Bedeutung.